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GERO asbl
20 RUE DE CONTERN, ITZIG, Luxembourg

Description

Fast jede*r hat schon mal Situationen schwerer psychischer Belastung durchlebt oder kennt jemanden, der psychische Probleme hatte. Doch anders als bei körperlichen Verletzungen, bei denen wir nicht zögern uns behandeln zu lassen, hadern wir bei seelischen Problemen meist, um Hilfe zu bitten.
Vor dem Hintergrund der Entstigmatisierung psychischer Störungen und der Selbstfürsorge für die seelische Gesundheit, bietet GERO den Ersthelferkurs für der Mitarbeiter*innen in sozialen Einrichtungen an. Schließlich kann man auch am Arbeitsplatz in die Situation kommen, erste Hilfe für die Seele zu benötigen oder anderen aus dem nahen Umfeld Hilfe zu leisten.
Genau hier setzt der Erste-Hilfe-Kurs für psychische Gesundheit an: Über psychische Erkrankungen informieren und konkrete Schritte aufzeigen, um Menschen in Notsituationen zu helfen. Ganz wichtig: Ersthelfer erstellen keine Diagnosen und nehmen auch keine Behandlung vor. Vielmehr werden sie geschult, Probleme psychischer Gesundheit zu erkennen und richtig zu reagieren.
Inhalte des Workshops
Die Teilnehmenden lernen, mit psychischen Notfällen umzugehen und eine Notversorgung vorzunehmen. Konkret heißt das: Leitsymptome der häufigsten psychischen Störungen zu erkennen und zu wissen, wie man darauf reagiert bzw. die Betroffenen darauf anspricht. Natürlich geht es nicht darum, Diagnosen zu stellen, sondern zu verstehen, wenn oder warum bei einem Mitmenschen etwas nicht stimmt.
Angenommen ein Arbeitskolleg*in erleidet eine Panikattacke oder gar eine Psychose, bei der der Bezug zur Realität gänzlich verloren geht. Bei solchen akuten Krisen helfen zunächst einige ganz einfache Leitfragen – und ganz wichtig: Ruhe bewahren. Genau diese Aspekte werden anhand von Rollenspielen und Fallbeispielen geübt.
Was viele von uns unterschätzen: Man kann unglaublich viel tun für jemanden, der in einer psychischen Krise steckt. Ohnmacht, Scham oder „Angst etwas falsch zu machen“ stellen große Hürden dar – auch im professionellen Kontext. In den praxisnahen Kursen werden einfache, aber wichtige Strategien vermittelt, um in Notsituationen handlungsfähig zu sein und konkrete Hilfestellungen anbieten zu können. Auch Selbstfürsorge spielt eine zentrale Rolle: Niemand muss sich allein verantwortlich fühlen für das Wohl eines psychisch kranken Menschens. Zur Ersten Hilfe gehört auch, Betroffenen „eine Brücke zu bauen“, d.h. sie zu ermutigen, sich professionelle Hilfe zu suchen. Alle Teilnehmenden bekommen kursbegleitend das Erste-Hilfe Handbuch zum Nachlesen und Vertiefen der Inhalte. Nach Abschluss des Kurses erhalten sie das offizielle Zertifikat „Ersthelfer für psychische Gesundheit“ ausgestellt vom Centre de Prévention der Ligue.

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