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GERO
RUE DE CONTERN, ITZIG, Luxembourg

Description

Bei fortschreitender Erkrankung und Annäherung an den Tod verändert sich für die Betroffenen der Umgang mit der Nahrung deutlich. Vieles, was früher wichtig war, verliert an Bedeutung. Hier spielen körperliche Aspekte wie fehlender Appetit, Übelkeit und Erbrechen eine Rolle. Auch die Formen und Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammenseins mit anderen verändern sich. Bisher wichtige Rituale verlieren ihre Bedeutung oder müssen in ihrer Gestaltung verändert werden.

Ziele:

Die Teilnehmenden
– sind vertraut mit Instrumenten zur
Essenserfassung
– erkennen Ursachen von Essensunlust
– können das Essen so gestalten, dass die
Bewohnerin/der Bewohner erfolgreich essen
kann, bzw. eventuell wieder Lust hat am Essen
– erkennen Machbares und Grenzen
Inhalte
– Bioethische Prinzipien: Autonomie, Gutes tun,
nicht schaden wollen, Gerechtigkeit
– Mögliche Ursachen von Essensunlust
(psychisch und physisch)
– Von der Essbiografie und dem Warenkorb des
täglichen Lebens
– Von Fingerfood bis Smoothfood
– Essen als basale Stimulation
– Möglichkeiten und Grenzen, Esskulturen zu
gestalten

Zielgruppe:
Küchenverantwortliche, Küchen- und Servicemitarbeitende, Pflegende, die Patientinnen und Patienten im Essensbereich betreuen/unterstützen

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