Die Arbeitsgruppe „Mentale Gesundheit und Alter“ hat eine neue Broschüre zu den Risiken des Alkoholkonsums bei älteren Menschen veröffentlicht.
Unter dem Titel „Alkohol im Alter: Risiken verstehen und die eigene Gesundheit schützen“ greift sie ein Thema auf, das im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess noch wenig thematisiert wird.
Mit zunehmendem Alter reagiert der Körper empfindlicher auf Alkohol, was sich auf die Gesundheit, die Mobilität, die Selbstständigkeit und die Lebensqualität auswirken kann.
Die Broschüre informiert über die wichtigsten Risiken des Alkoholkonsums und hilft dabei, dessen Auswirkungen auf die Gesundheit besser zu verstehen.
Sie erinnert auch daran, dass es nie zu spät ist, die eigenen Konsumgewohnheiten zu verändern, und dass eine Reduzierung oder ein Verzicht auf Alkohol gesundheitliche Vorteile mit sich bringen kann. Die Broschüre richtet sich an ältere Menschen, ihre Angehörigen sowie an Fachkräfte und setzt auf Information, Prävention und Dialog.
Sie möchte dazu anregen, die eigenen Konsumgewohnheiten zu reflektieren – ohne zu urteilen oder zu stigmatisieren.
Vorgestellt wurde die Broschüre am 29. September bei SERVIOR – Beim Klouschter in Howald, unter anderem in Anwesenheit von Martine Deprez, Ministerin für Gesundheit und soziale Sicherheit.
Die Veröffentlichung ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der 2017 gegründeten Arbeitsgruppe „Mentale Gesundheit und Alter“, der heute GERO – Kompetenzzenter fir den Alter, CNAPA, die Ligue Santé Mentale (LiSaMe), das ZEV, SERVIOR, die Gemeinde Hesperingen und der Service Senior+ der Gemeinde Sanem angehören.
Photo © GERO / Ministère de la Santé et de la Sécurité sociale